Kinder

Eine der am härtesten umkämpften Scheidungsfolgen ist oft die Frage, wer die Kinder weiter betreut und wer sie wie oft sehen darf, wie der sogenannte Umgang mit den gemeinsamen Kindern ausgestaltet wird.

Gleichzeitig richtet sich der Unterhaltsanspruch der Kinder gegen denjenigen, bei dem die Kinder nicht ihren Lebensmittelpunkt haben.

Ausschlaggebend bei der richterlichen Beurteilung dieser Frage sind Punkte wie:

Wer betreute die Kinder in der Vergangenheit intensiver?

Wer  garantiert eine optimale Versorgung der Kinder in der Zukunft?

Wer fördert die Kinder in schulischen, gesundheitlichen und persönlichen Angelegenheiten am besten?

Wer bietet den Kindern ein stabiles Umfeld und die gewohnten sozialen Kontakte?

Nicht zu vergessen, der eigene Wunsch der Kinder ab einem bestimmten Alter.

Meist wird bei diesen Fragen das Jugendamt um seine fachliche Stellungnahme gebeten, oft auch Sachverständige mit einem Gutachten beauftragt. Dem Kind wird meist ein Verfahrensbeistand, quasi als Anwalt des Kindes, zur Seite gestellt.

Positiv ist hierbei, dass die Gerichte seit Einführung des FamFG angehalten sind eine sehr schnelle, dem Kindeswohl dienliche, zumindest vorläufige Regelung zu treffen, die in den meisten Fällen Bestand hat. Auch hier bewährt es sich frühzeitig eine Regelung dieser Fragen anzustreben und zum Wohle des Kindes zu beantworten.

Die Rechte der Väter, auch die der nichtehelichen leiblichen Väter wurden gestärkt. Dies führte bereits in der Vergangenheit häufig dazu, dass den Vätern das Aufenthaltsbestimmungsrecht, sowie ein großzügiges Umgangsrecht und das Mitsorgerecht gewährt wurde.

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